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Blog/DiGA

DiGA: Kurz und knapp erklärt

Linda Weber

Linda Weber

Psychologin

18. Februar 2025•3 Minuten Lesezeit

Die „App auf Rezept": DiGAs, kurz für Digitale Gesundheitsanwendungen, sind geprüfte Apps oder Webanwendungen, die bei der Erkennung, Überwachung oder Behandlung von Erkrankungen unterstützen. Die Kosten werden in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse vollständig übernommen. Hier erfährst du, was DiGAs auszeichnet, wie der Zulassungsprozess funktioniert und wie eine DiGA verschrieben wird.

DiGA: Kurz und knapp erklärt

Inhalt

  1. 1.Was ist eine DiGA?
  2. 2.Was DiGAs auszeichnet
  3. 3.Wie wird eine DiGA verschrieben?
  4. 4.Welche DiGAs gibt es für Angststörungen?
  5. 5.Fazit

Was ist eine DiGA?

DiGA steht für Digitale Gesundheitsanwendung. Das sind Apps oder Webanwendungen, die bei der Erkennung, Behandlung oder Bewältigung von Erkrankungen unterstützen. Sie sind keine gewöhnlichen Gesundheits-Apps, sondern zugelassene Medizinprodukte, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geprüft wurden.

Mit dem Digitale-Versorgungs-Gesetz (DVG), das Ende 2019 in Kraft getreten ist, wurde die „App auf Rezept" im deutschen Gesundheitssystem verankert. Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen können DiGAs verschreiben, und die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten vollständig. Auch viele private Krankenversicherungen übernehmen mittlerweile die Kosten.

Was DiGAs auszeichnet

Nicht jede App darf sich DiGA nennen. Um zugelassen zu werden, muss eine DiGA strenge Anforderungen erfüllen:

  • Wirksamkeit: Ein positiver Versorgungseffekt muss in Studien nachgewiesen werden, zum Beispiel eine Verbesserung des Gesundheitszustands oder der Lebensqualität.
  • Datenschutz und Datensicherheit: DiGAs unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben. Daten werden nicht zu Werbezwecken genutzt oder weitergegeben.
  • Nutzerfreundlichkeit: Die App muss im Alltag tatsächlich einsetzbar sein.

Diese Anforderungen gehen weit über das hinaus, was normale Wellness-Apps erfüllen müssen. Alle zugelassenen DiGAs sind im DiGA-Verzeichnis des BfArM gelistet.

Wie wird eine DiGA verschrieben?

Es gibt zwei Wege zur DiGA:

Weg 1: Verschreibung durch Ärzt:in oder Therapeut:in

Bei entsprechender Diagnose kann eine DiGA auf einem Rezept ausgestellt werden, ähnlich wie ein Medikament. Das Rezept wird bei der Krankenkasse eingereicht, die daraufhin einen 16-stelligen Freischaltcode ausgibt.

Weg 2: Direkt über die Krankenkasse

Mit einem Nachweis der gesicherten Diagnose kann eine DiGA auch ohne Rezept direkt bei der Krankenkasse beantragt werden.

Für Ärzt:innen und Therapeut:innen: Alle Informationen zum Verschreibungsprozess und zu den Abrechnungsmodalitäten gibt es hier: Verordnung von DiGAs

Welche DiGAs gibt es für Angststörungen?

Für Menschen mit Panikstörung, Agoraphobie oder sozialer Phobie bietet Mindable Health zwei zugelassene DiGAs:

  • Mindable: Panik & Agoraphobie bei Panikattacken und Agoraphobie
  • Mindable: Soziale Phobie bei sozialen Ängsten

Beide Programme basieren auf kognitiver Verhaltenstherapie, sind in Studien belegt wirksam und sofort nutzbar, ohne Wartezeit.

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Digitale Hilfe bei Angststörungen

Wissenschaftlich fundiert, flexibel im Alltag einsetzbar und kostenfrei auf Rezept. Die Therapieprogramme von Mindable Health helfen, Ängste langfristig zu bewältigen.

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Fazit

  • Was ist eine DiGA? Eine geprüfte App oder Webanwendung zur Unterstützung bei Erkrankungen, zugelassen als Medizinprodukt und verschreibbar wie ein Medikament.
  • Vorteile: Sofort verfügbar, flexibel im Alltag nutzbar, ohne Wartezeit und in Studien belegt wirksam.
  • Besonders bei psychischen Erkrankungen wie Angststörungen: Wer auf einen Therapieplatz wartet, kann mit einer DiGA die Zeit sinnvoll überbrücken. Zum Beispiel bietet Mindable: Panik & Agoraphobie oder Mindable: Soziale Phobie ein strukturiertes, evidenzbasiertes Programm direkt auf dem Smartphone.

Hinweis: Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine medizinische Beratung.

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