Mindable FAQ - Wie können wir weiterhelfen?

Du hast als Nutzer:in Fragen zur Nutzung von Mindable? Als Ärzt:in oder Therapeut:in brauchen Sie weitere Infos? Hier haben wir die häufigsten FAQs zusammengestellt.

FAQ für App-Nutzer:innen

Allgemeine Fragen

Anwendung, Konformität, Eignung

Account & Datenschutz

Registrierung, Account löschen, Datenerfassung

Technischer Support & Feedback

Technische Probleme, Feedback, Wünsche

FAQ für Ärzt:innen und Therapeut:innen

Allgemeine Fragen

Anwendung, Konformität, Eignung

Test-Account für Fachpersonal

Registrierung, Account löschen, Datenerfassung

Mindable im Therapiealltag

Warum und wie Mindable nutzen?

Technischer Support & Feedback

Technische Probleme, Feedback, Wünsche

Allgemeine Fragen

Mindable ist eine App zur Behandlung von Panikstörung und Agoraphobie (Platzangst). Aufgrund der Angststörung können Alltag und Lebensqualität enorm eingeschränkt sein. Schnelle Hilfe ist nötig, jedoch oft durch lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz nicht möglich. Die App Mindable bietet hier sofortige Hilfe. In drei Behandlungsschritten lernst du deine Ängste verstehen, deinem Körper wieder zu vertrauen und unabhängig von Angst durchs Leben zu gehen. Die intuitive Gestaltung der App ermöglicht dir eine eigenständige Nutzung. Du kannst die App jedoch auch im Rahmen einer Psychotherapie zusammen mit einem:einer Therapeut:in nutzen, oder deinem:deiner Hausärzt:in Einblick in Symptomverläufe und Behandlungsfortschritte ermöglichen.

Du leidest unter Panikattacken und fühlst dich in Menschenmengen, engen/weiten Räumen, oder öffentliche Verkehrsmitteln unwohl? Du möchtest mit der Behandlung beginnen, aber findest keinen Therapieplatz oder bist auf der Warteliste? Dann ist Mindable genau das Richtige für dich.

Dein:e Ärzt:in oder Psychotherapeut:in kann dir Mindable mit einer gesicherten Diagnose einer Agoraphobie (F40.0) und/oder Panikstörung (F 41.0) ab jetzt auf Rezept verordnen.

Mindable ist nicht für dich geeignet, wenn bei dir eine der folgenden psychischen Störungen diagnostiziert wurde oder vermutet wird:

  • Schizophrenie und Wahn (F20-24, F28, F29)
  • Bipolare affektive Störung (F31)
  • Schwere depressive Episode mit
  • psychotischen Symptomen (F32.3)
  • Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere
  • Episode mit psychotischen Symptomen (F33.3)
  • Akute Intoxikation (F10.0 – F17.0)
  • Suizidalität und Suizidversuch (R45.8; Z91.8)

 

Einzelne Übungen sind bei folgenden physischen Einschränkungen und Erkrankungen nur bedingt empfehlenswert:

  • Schwangerschaft
  • kardiovaskulären Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck in Ruhe, Herz-Kreislaufstörungen)
  • pneumologischen Erkrankungen
  • photosensitiver Epilepsie
  • Substanzabhängigkeit

 

Die entsprechenden Übungen sind mit Warnhinweisen versehen. Führe diese nicht ohne Rücksprache mit deinem:r Ärzt:in durch.

 

Wenn du akute Suizidgedanken hast oder dringend Hilfe benötigst, wende dich bitte umgehend an die Telefonseelsorge.

0800 1110111

Hier ist rund um die Uhr jemand für dich erreichbar.

Der Begriff “DiGA” steht für “digitale Gesundheitsanwendung”. Diese sind CE-gekennzeichnete Medizinprodukte der Klasse I oder IIa, deren Hauptfunktion auf digitalen Technologien beruht. Diese Hauptfunktion besteht darin, die Erkennung, Überwachung, Linderung oder Behandlung von Krankheiten oder Erkennung, Linderung, Behandlung oder Kompensierung von Verletzungen oder Behinderungen durch digitale Technologien zu unterstützen. Eine DiGA sind somit ein „digitale Helfer“ in der Hand der Patient:innen.

Auch Mindable ist eine DiGA und daher im offiziellen DiGA-Verzeichnis des BfArM gelistet. Psychotherapeut:innen und Ärzt:innen können Mindable per Rezept verordnen. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

Eine sogenannte Gesundheits- oder Wellness- App kann jede verfügbare digitale Anwendung auf dem internationalen Markt sein. Die Hersteller können diese frei anbieten und unterliegen dabei keinerlei Überprüfung oder Überwachung.

Eine Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) hingegen sind ausgewählte Apps oder web-basierte Anwendungen, die erst nach einem strengen, staatlichen Prüfungsprozess auf dem deutschen Markt angeboten werden dürfen. Geprüft werden sie, nach deutschem Recht, vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Zudem sind DiGA Medizinprodukte Klasse I MDD und unterliegen auch in diesem Rahmen strengen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen des Medizinproduktegesetzes. Des Weiteren können auch nur DiGAs auf Rezept von Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen verschrieben und über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden.

Deine Ärzt:in oder Psychotherapeut:in kann dir Mindable per Kassenrezept verordnen. Alternativ kannst du dir einen Arztbrief mit dem Nachweis über deine Diagnose ausstellen lassen.

Wenn du bereits einen Nachweis über deine Diagnose hast, kannst du deine Anfrage auch direkt an die Krankenkasse richten.

Ja. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Mindable vollständig. Du musst weder Voraus- noch Zuzahlungen leisten.

Private Krankenversicherte können eine Kostenerstattung beantragen. Viele private Krankenversicherungen (PKV) übernehmen ebenfalls die Kosten für DiGA. Hier besteht jedoch keine einheitliche Regelung und es ist die Entscheidung deiner Krankenkasse, ob sie die Kosten für Mindable übernimmt. Am Besten erkundigst du dich direkt bei deiner Krankenkasse.

Wenn du das Okay deiner Krankenkasse hast, kannst du dir den Zugang zur App zunächst als Selbstzahler erwerben und ihrn dir dann rückwirkend erstatten lassen.

Nach erfolgreicher Registrierung erhältst du Zugang zum Behandlungsprogramm von Mindable. Dieses beinhaltet:

Als Hauptfunktion bietet Mindable drei aufeinander aufbauende Behandlungsbausteine:

1. Lernen & Verstehen: Erfahre alles über die Wirkungsmechanismen deiner Ängste, damit du sie besser kennen und verstehen lernst.

2. An Symptome gewöhnen: Durch zahlreiche Übungen und Animationen wirst du dabei unterstützt deinen Körper an Paniksymptome zu gewöhnen.

3. Wieder unabhängig werden: Überwinde deine Angst, indem du angstauslösende Situationen und Orte gezielt konfrontierst. Mindable begleitet dich dabei.

Zusätzlich enthält die App eine Tagebuchfunktion und ein wöchentliches Checkup, um Veränderungen deiner Symptomatik zu dokumentieren. Die App fasst deine Eingaben zusammen und wertet sie statistisch für dich aus. So hast du immer einen Überblick über deinen Behandlungsverlauf. Die Auswertungen kannst du bei Bedarf per PDF-Export mit Therapeut:innen und Ärzt:innen teilen.

Nein. Mindable ist kein Ersatz für für eine Psychotherapeut:in oder Ärzt:in. Wir empfehlen Mindable therapiebegleitend und -unterstützend zu nutzen. Zudem ist Mindable geeignet um die Wartezeit auf einen Therapieplatz zu überbrücken und einer Verschlimmerung der Symptomatik entgegen zu wirken. Die Konfrontation mit angstauslösenden Situationen und Orten bedarf (anfangs) einer großen Überwindung, wir leiten und begleiten dich dabei. Deine Eigenmotivation ist jedoch eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg.

Nein. Die Verordnung von Mindable und die traditionelle Psychotherapie sind unabhängige Kassenleistungen. Dein Anspruch auf eine Psychotherapie wird dadurch nicht beeinflusst.

Mindable basiert auf Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) mit Fokus auf Konfrontationsverfahren. Dies gilt als wissenschaftlich geprüfter Goldstandard bei der Behandlung von Agoraphobie und Panikstörung. Grundlage bildet dabei das Behandlungsmanual “Expositionsbasierte Therapie der Panikstörung mit Agoraphobie” (Lang et al., 2018). Die App wurde in enger Zusammenarbeit mit den Autor:innen entwickelt.

Aktuell werden klinische Studien zur Nutzung von Mindable durchgeführt. Vorstudien zeigen bereits deutliche Verbesserungen in der klinischen Symptomatik, der Lebensqualität, den Einschränkungen im Alltag, sowie in der Selbstwirksamkeit bei Mindable-Nutzer:innen.

Mindable ein Medizinprodukt der Klasse I MDD. Wir sind daher mit den strengen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen des Medizinproduktegesetzes konform. Zusätzlich wurde Mindable durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) überprüft und vorläufig in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen. Mehr Informationen findest du hier.

Nein. Mindable versteht sich ausdrücklich nicht als „Panikbutton“. Mindable bietet daher keine Funktionen an, um einer akuten Panikattacke entgegen zu wirken. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass durch sogenanntes Sicherheits- und Vermeidungsverhalten Angst und Panik erst recht aufrechterhalten werden. Mehr dazu erfährst du in der App.

Mindable unterstützt dich durch gezielte Konfrontation mit Angst und Panik deinen Körper Schritt für Schritt an Angstsymptome zu gewöhnen, um diese somit langfristig zu reduzieren.

Grundsätzlich kann Mindable mit der Einnahme von Medikamenten kombiniert werden. Es ist jedoch wichtig, dass du vor und während der interaktiven Übungen (Symptomprovokationen, Konfrontationen, etc.) keine Medikamente einnimmst, die der Beruhigung dienen. In den Übungen ist es ausdrücklich erwünscht und notwendig, dass du Angst empfindest, um dich so an sie gewöhnen zu können. Mehr dazu erfährst du in der App.

Wenn du akute Suizidgedanken hast oder dringend Hilfe benötigst, wende dich bitte umgehend an die Telefonseelsorge.

0800 1110111

Hier ist rund um die Uhr jemand für dich erreichbar.

Account & Datenschutz

Mindable ist mit den strengen Qualitäts-,Sicherheits- und Datenschutzanforderungen des Medizinproduktegesetzes, der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) konform. Eine entsprechende formelle Prüfung erfolgte durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Mindable bietet:

  • Höchste Sicherheitsstandards und Datensparsamkeit
  • Vertrauliche Behandlung der Daten nach europäischen Datenschutzstandards
  • Keine Verwendung der Daten zu Werbezwecken
  • Keine kommerzielle Weitergabe der Daten an Dritte
  • Serverstandort nur innerhalb Deutschlands
  • Ausschließlich deutsche Dienstleister
  • Offline-Modus zur Nutzung in unsicheren Netzwerken

 

Du hast jederzeit das Recht gemäß der DSGVO Auskunft über ihre Daten zu erhalten, sowie deren Löschung zu beantragen.

Hier findest Du die vollständige Datenschutzerklärung der Mindable-Webseite: https://mindable.health/datenschutzerklaerung/

Hier findest Du die vollständige Datenschutzerklärung der Mindable-App: https://mindable.health/app-datenschutzhinweise/

Ja. Mindable erstellt statistische Auswertungen der Symptomverläufe und Übungen. Mit deinem expliziten Einverständnis kannst du diese Daten per PDF-Export digital oder als Ausdruck teilen. Psychotherapeut.innen und Ärzt:innen können dadurch wichtige Informationen für deine weitere Behandlung erhalten.

DiGA müssen Interoperabilität, d.h. den Datenexport nach gängigen Standards im Gesundheitssystem gemäß dem DVG gewährleistet. Und das tun wir von Mindable dann natürlich auch.

Deshalb kannst du kannst deine Daten (Patientenprofil und Beobachtungsdaten) sowohl als PDF, als auch in maschinenlesbarer Form als JSON-Datei (gemäß FHIR-Standard) exportieren. Die maschinenlesbaren Daten werden als FHIR-Bundle (http://hl7.org/fhir/StructureDefinition/Bundle) exportiert. Das Bundle enthält ein Patientenprofil (http://hl7.org/fhir/StructureDefinition/Patient) und Beobachtungsdaten (http://hl7.org/fhir/StructureDefinition/Observation).

Den Daten-Export findest du und innerhalb der App in deinem Profil.

Du kannst deinen Account innerhalb den Einstellungen der App selbständig löschen. Deine Daten werden innerhalb der nächsten 10 Tage von unseren Servern gelöscht. Dein Recht auf Datenübertragbarkeit nach Art.20 DSGVO erlischt somit.

Technischer Support & Feedback

Der Mindable-Tech-Tipp:

Die meisten Probleme lassen sich durch ein Ausloggen und wieder Einloggen lösen. Die Mindable App durchläuft dabei jedesmal ein Reset. Das bedeutet aber nicht, dass bisherige Eingaben gelöscht werden, diese bleiben natürlich erhalten.

Falls das nicht hilft:

Sollte das nicht helfen oder du andere technische Probleme haben, kannst du dich jederzeit an uns wenden. Nutze hierfür bitte die Feedback Funktion in den Einstellungen der Mindable App oder schicke uns eine E-mail an support@mindable.health.

Wir kümmern uns so bald wie möglich um dein Anliegen. Dein Feedback trägt grundlegend dazu bei Mindable zu verbessern. Wir freuen uns daher über jede Rückmeldung.

Durch dein wertvolles Feedback können wir unser Produkt maßgeblich verbessern und bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Nutzer:innen anpassen.

Nutze hierfür entweder die Feedback Funktion in den Einstellungen der Mindable App oder schreibe eine E-Mail an team@mindable.health

Wir freuen uns auf deine Anregungen.

Nein. Mindable ist bedarfsorientiert, nutzerfreundlich und intuitiv gestaltet. Technische Kenntnisse über die alltägliche Bedienung eines Smartphones und Apps im Allgemeinen hinaus, sind nicht erforderlich.

Zur Nutzung von Mindable wird ein funktionsfähiges Smartphone oder Tablet-PC mit Internetzugang benötigt.

Die Mindable-App kann mit allen Smartphones/Tablets verwendet werden, welche die Betriebssysteme iOS12 und größer, sowie Android 6 (API Level 23) und größer haben.

Zur Account-Erstellung wird eine gültige E-Mail-Adresse benötigt. Diese muss keinen Rückschluss auf Klarnamen und Identität beinhalten.

Lediglich während der Account-Erstellung und dem Login wird eine stabile Internetverbindung benötigt. Alle restlichen Funktionen sind auch offline verfügbar.

Allgemeine Fragen

Die digitale Gesundheitsanwendung “Mindable: Panikstörung und Agoraphobie” richtet sich an Menschen ab 18 Jahren, die an den Symptomen einer Agoraphobie und/oder Panikstörung leiden. Das Behandlungsprogramm basiert, gemäß S3-Leitlinien zur Behandlung von Angststörungen, auf Methoden der Kognitiven Verhaltenstherapie mit einem Schwerpunkt auf Konfrontationsverfahren. Mindable möchte Nutzer:innen dabei unterstützen ihre Ängste proaktiv anzugehen. Deshalb setzen sich die Behandlungsbausteine aus Psychoedukation, Gewöhnung an Körpersymptome, im Sinne der Habituation durch gezielte Symptomprovokation, sowie in-vivo Konfrontationsübungen, zusammen. Darüber hinaus ermöglicht Mindable die systematische Erfassung von Symptomen, Angstverläufen und Verhalten. Behandlungsverläufe können so optimal dokumentiert und bei Bedarf mit behandelnden Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen geteilt werden.

Mindable richtet sich an Patient:innen ab 18 Jahren mit einer gesicherten Diagnose einer

Agoraphobie (ICD-10 F40.0) und/oder Panikstörung (ICD-10 F41.0).

Wir empfehlen Mindable insbesondere:

 

  • zur Überbrückung der Wartezeit auf einen Therapieplatz
  • bei regionalem Fehlen von Versorgungsangeboten
  • als niederschwelliges Angebot für Patient:innen, die aus Angst vor Stigmatisierung vorerst keine Therapie machen möchten

Eine Verschreibung von Mindable ist nicht indiziert bei Patient:innen die folgenden psychischen Störungen aufweisen:

  • Schizophrenie und Wahn (F20-24, F28, F29)
  • Bipolare affektive Störung (F31)
  • Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (F32.3)
  • Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Symptomen (F33.3)
  • Akute Intoxikation (F10.0 – F17.0)
  • Suizidalität und Suizidversuch (R45.8; Z91.8)

Einzelne Übungen sind bei folgenden physischen Einschränkungen und Erkrankungen nur bedingt empfehlenswert:

  • Schwangerschaft
  • kardiovaskulären Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck in Ruhe, Herz-Kreislaufstörungen)
  • pneumologischen Erkrankungen
  • photosensitiver Epilepsie
  • Substanzabhängigkeit

 

Die entsprechenden Übungen sind mit Warnhinweisen versehen. Weisen Sie Ihre Patient:innen darauf hin, diese gekennzeichneten Übungen nicht durchzuführen.

Der Begriff “DiGA” steht für “digitale Gesundheitsanwendung”. Diese sind CE-gekennzeichnete Medizinprodukte der Klasse I oder IIa, deren Hauptfunktion auf digitalen Technologien beruht. Diese Hauptfunktion besteht darin, die Erkennung, Überwachung, Linderung oder Behandlung von Krankheiten oder Erkennung, Linderung, Behandlung oder Kompensierung von Verletzungen oder Behinderungen durch digitale Technologien zu unterstützen. DiGAs sind somit „digitale Helfer“ in der Hand der Patient:innen.

Auch Mindable ist eine DiGA und daher im offiziellen DiGA-Verzeichnis des BfArM gelistet. Psychotherapeut:innen und Ärzt:innen können Mindable per Rezept verschreiben. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen getragen.

Eine sogenannte Gesundheits- oder Wellness- App kann jede verfügbare digitale Anwendung auf dem internationalen Markt sein. Die Hersteller können diese frei anbieten und unterliegen dabei keinerlei Überprüfung oder Überwachung.

Eine Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) hingegen sind ausgewählte Apps oder web-basierte Anwendungen, die erst nach einem strengen, staatlichen Prüfungsprozess auf dem deutschen Markt angeboten werden dürfen. Geprüft werden sie, nach deutschem Recht, vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). 

Zudem sind DiGA Medizinprodukte der Klasse I oder IIa und unterliegen auch in diesem Rahmen den strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards des Mediziproduktegesetzes. Des Weiteren können auch nur DiGAs auf Rezept von Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen verschrieben und über die gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden.

Die Verordnung von Mindable erfolgt auf Kassenrezept (Muster 16).*

Das Kassenrezept muss die PZN 17454202 , sowie den Namen Mindable enthalten. Diagnose und Verordnungsdauer müssen nicht auf dem Rezept angegeben werden.

Wenn Sie Rezepte über das Praxisverwaltungssystem (PVS) ausdrucken, finden Sie Mindable über die die PZN: 17454202

Sie können alternativ auch einen Arztbrief mit gesicherter Diagnose ausstellen. Nutzen Sie dafür ganz einfach unsere GKV-Vorlage und unsere PKV-Vorlage.

Mehr zum Verschreibungsprozess finden sie hier.

*Psychotherapeut:innen können Kassenrezeptblöcke bei ihrer kassenärztlichen Vereinigung beantragen

Ihr Patient:innen reichen das Rezept/Diagnosenachweis bei ihrer jeweiligen Krankenkasse ein. Das kann online, per Krankenkasse-App, postalisch oder per Telefon erfolgen.

Wichtig: Nicht in der Apotheke.

Die Krankenkasse sendet Ihren Patient:innen innerhalb weniger Werktage einen 16-stelligen Freischaltcode zu, mit dem sie sich in der App registrieren und direkt mit der Behandlung beginnen können.

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für Mindable vollständig. Patient:innen müssen weder Voraus- noch Zuzahlungen leisten.

Private Krankenversicherte können eine Kostenerstattung beantragen, viele private Krankenversicherungen (PKV) übernehmen ebenfalls die Kosten für DiGA. Hier besteht jedoch keine einheitliche Regelung und es obliegt der jeweiligen PKV dieser statt zu geben. Hier ist es ratsam sich im Vorfeld direkt bei der jeweiligen PKV zu erkundigen.

Selbstzahler können ebenfalls einen Zugang zu Mindable erhalten. Mehr Informationen finden Sie hier: www.mindable.health/selbstzahler

Nach erfolgreicher Registrierung erhalten Ihre Patient:innen Zugang zum Behandlungsprogramm von Mindable. Dieses beinhaltet:

Psychoedukation: Nutzer:innen werden zunächst über die allgemeinen Wirkmechanismen von Angst und Panik aufgeklärt. Im Anschluss werden maladaptive Gedanken, sowie Sicherheits- und Vermeidungsverhalten durch interaktive Übungen identifiziert und reflektiert. Ziel ist es deren aufrechterhaltende Wirkung zu verstehen, um diese in den nächsten Modulen aktiv umzugestalten.

Symptomprovokation (interozeptive Exposition): Nutzer:innen werden durch Animationen dazu angeleitet Paniksymptome aktiv zu erzeugen. Durch Habituation wird das Körpergedächtnis desensibilisierst und die Alarmbereitschaft des zentralen Nervensystems auf Panikreize zu reagieren gesenkt. Ziel ist es die Anzahl der Panikattacken, sowie deren Schweregrad zu reduzieren

Konfrontation (in-vivo Exposition): Nutzer:innen begeben sich durch Konfrontationsübungen gezielt in angstauslösende Situationen. Auch hier greift die Habituation und konditionierte Reiz-Reaktionsmuster können aufgeweicht werden. Zur Individualisierung stehen über 350 Übungen zur Auswahl, sowie die Option eigene Übungen zu erstellen. Während der Übung erfolgt eine Life-Aufzeichnung des Angstniveaus. Verzerrte Wahrnehmungen können so korrigiert werden.

Checkup: ermöglicht eine wöchentliche Erfassung des Symptomverlaufs anhand gezielter Fragen, die auf DSM-5-Kriterien beruhen. Behandlungsfortschritte werden mess- und sichtbar.

Tagebuch: regelmäßige Reflexionen im Tagebuch dienen der Bewusstwerdung maladaptiver Muster. Patient:innen lernen Panikattacken und Symptome in Verbindung mit entsprechenden Kognitionen und Verhaltensweisen zu bringen.

Statistiken & Historien: visualisieren den Behandlungsverlauf. Patienten werden in ihrer Selbstwirksamkeit und Gesundheitskompetenz gestärkt.

Nein. Mindable ist kein Ersatz für für eine Psychotherapie. Wir empfehlen Mindable therapiebegleitend und -unterstützend zu nutzen. Zudem ist Mindable geeignet um die Wartezeit auf einen Therapieplatz zu überbrücken und einer Verschlimmerung der Symptomatik entgegen zu wirken. Die Konfrontation mit angstauslösenden Situationen und Orten bedarf (anfangs) einer großen Überwindung, wir leiten und begleiten Nutzer:innen dabei. Eigenmotivation ist jedoch eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg.

Nein. Die Verordnung von Mindable und die traditionelle Psychotherapie sind unabhängige Kassenleistungen. Der Anspruch ihrer Patient:innen auf eine Psychotherapie wird dadurch nicht beeinflusst.

Mindable basiert auf den evidenzbasierte und S3-leitlinienkonforme Methoden des Behandlungsmanuals “Expositionsbasierte Therapie der Panikstörung mit Agoraphobie” (Lang et al., 2018) und wurde in enger Zusammenarbeit mit den Autor:innen entwickelt. Die Evaluation erfolgt derzeit im Rahmen einer prospektiven, multi-zentrischen, randomisierten Kontrollgruppenstudie (RCT) mit symptomatischen Teilnehmer:innen. Präklinische Daten zeigen bereits signifikante Veränderungen. Mehr Informationen zu unseren aktuellen Studien erhalten Sie hier.

Mindable ein Medizinprodukt der Klasse I MDD. Wir sind daher mit den strengen Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen des Medizinproduktegesetzes konform. Zusätzlich wurde Mindable durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) überprüft und vorläufig in das DiGA-Verzeichnis aufgenommen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Grundsätzlich kann Mindable mit der Einnahme von Medikamenten kombiniert werden. Es ist jedoch wichtig, dass vor und während der interaktiven Übungen (Symptomprovokationen, Konfrontationen, etc.) keine Medikamente die der Beruhigung dienen eingenommen werden. Im Rahmen der Habituation ist es ausdrücklich erwünscht und notwendig, dass Nutzer:innen Angst empfinden. Nutzer:innen werden innerhalb der App über Habituation, sowie die Rolle von Medikamenten als Sicherheitssignale aufgeklärt.

Nein. Mindable versteht sich ausdrücklich nicht als „Panikbutton“. Mindable bietet daher keine Funktionen an, um einer akuten Panikattacke entgegen zu wirken, da diese im Ansatz der Konfrontationstherapie als Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten zu werten sind. Nutzer:innen werden in der App über die aufrechterhaltenden Wirkmechanismen von Vermeidungs- und Sicherheitsverhalten aufgeklärt und lernen diese zu reflektieren und zu unterlassen.
Mindable unterstützt durch gezielte Konfrontation dabei Angst und Panik langfristig zu reduzieren.

App-Zugang für Fachkreise

Ja. Schreiben Sie uns einfach an fachkreise@mindable.health und erhalten Sie einen Freischaltcode für Fachkreise. Dieser ist 6 Monate gültig. 

Ja. Mindable erstellt statistische Auswertungen der Symptomverläufe und Übungen. Ihre Patient:innen können diese, mit explizitem Einverständnis, per PDF-Export digital oder als Ausdruck mit Ihnen teilen. Sie erhalten dadurch nicht nur wichtige Informationen für die Sitzungen, sondern auch für Anträge und Patientenberichte.

Sie können Ihren Account innerhalb der Profil-Einstellungen der App selbständig löschen. Ihre Daten werden innerhalb der nächsten 10 Tage von unseren Servern gelöscht. Ihr Recht auf Datenübertragbarkeit nach Art.20 DSGVO erlischt somit.

Datenschutz & Datensicherheit

Mindable ist mit den strengen Qualitäts-,Sicherheits- und Datenschutzanforderungen des Medizinproduktegesetzes, der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung (DiGAV) konform. Eine entsprechende formelle Prüfung erfolgte durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Mindable bietet:

  • Höchste Sicherheitsstandards und Datensparsamkeit
  • Vertrauliche Behandlung der Daten nach europäischen Datenschutzstandards
  • Keine Verwendung der Daten zu Werbezwecken
  • Keine kommerzielle Weitergabe der Daten an Dritte
  • Serverstandort nur innerhalb Deutschlands
  • Ausschließlich deutsche Dienstleister
  • Offline-Modus zur Nutzung in unsicheren Netzwerken

Nutzer:innen haben jederzeit das Recht gemäß der DSGVO Auskunft über ihre Daten zu erhalten, sowie deren Löschung zu beantragen.

Hier finden Sie die vollständige Datenschutzerklärung der Mindable-Webseite: https://mindable.health/datenschutzerklaerung/

Hier finden Sie die vollständige Datenschutzerklärung der Mindable-App: https://mindable.health/app-datenschutzhinweise/

Mindable im Therapiealltag

Ihre Vorteile als Ärzt:in:

  • Ein niederschwelliges, S3-leitliniengerechtes Behandlungsangebot
  • Zur sofortigen Unterstützung und Hilfe
  • Zur Überbrückung der Wartezeit auf einen Therapieplatz
  • Und darüber hinaus therapiebegleitend nutzbar
  • Stärkt Selbstwirksamkeit & Gesundheitskompetenz
  • Als Alternative oder Ergänzung zur medikamentösen Therapie
  • Einfach zu bedienen und ansprechend gestaltet
  • Kein zeitlicher Mehraufwand für Sie als Ärtz:in
  • 24/7 technischer Support für Mindable-Patient:innen
  • Extrabudgetäre Verordnung zu Lasten der Krankenkassen

Ihre Vorteile als Psychotherapeut:in:

  • Verhaltenstherapeutisch und S3-leitliniengerecht
  • Effektive Unterstützung während der Wartezeit
  • Darüber hinaus therapiebegleitend (weiter)nutzbar
  • Einfach zu bedienen und ansprechend gestaltet
  • Stärkt Selbstwirksamkeit & Gesundheitskompetenz
  • Animationen leiten durch die interozeptive Exposition
  • Über 350 in-vivo Expositionsübungen
  • Live-Aufzeichnung der Angstverläufe während der Expo
  • Aufbereitung der Daten in Statistsken & Historien
  • Mess- & Sichtbare Behandlungsverläufe
  • Übersichtliches Hausaufgabentool – alles an einem Ort
  • Objektive Informationen für Anträge & Berichte
  • 24/7 technischer Support für Mindable-Patient:innen

Mindable ist bedarfsorientiert, nutzerfreundlich und intuitiv gestaltet. Ihre Patient:innen sollten sich daher schnell selbst innerhalb der App zurechtfinden.

Bei Fragen können Sie sich jedoch gerne jederzeit an uns wenden: fachkreise@mindable.health.

Wenn Sie sich gerne selbst ein Bild über die Ap machen möchten, empfehlen wir einen Test-Zugang.

Wir bieten Ihnen auch gerne Infomaterial, Beratungen und Produktdemonstrationen an.

 

Ja. Sie können gerne bei uns kostenloses Infomaterial und Flyer für sich ihre Kolleg:innen und Patient:innen bestellen.

Füllen Sie einfach bequem uns Formular aus oder schicken Sie uns hierzu einfach eine E-Mail an: fachkreise@mindable.halth

Innerhalb von 3-5 Werktagen erhalten Sie Ihr Infopaket per Post.

Ja. Wir freuen uns Ihnen eine Online-Produktdemo zu geben. Suchen Sie sich hierzu einen passenden Termin zu einem unserer Online-Seminare aus: https://calendly.com/mindable/mindable

Sie wünschen eine persönliche Beratung? Auch das ist möglich, senden Sie uns eine E-Mail mit Ihrem Anliegen an fachkreise@mindable.health und wir finden einen gemeinsamen Termin.

Mindable arbeitet nach verhaltenstherapeutischen Richtlinien. Wenn Sie nach einem anderen Richtlinienverfahren praktizieren, sehen Sie sich die App per Testzugang doch einfach mal an und entscheiden dann selbst, ob Sie Mindable verschreiben und nutzen möchten.

Psychotherapeut:innen aller Richtlinienverfahren können Mindable verschreiben.

Technischer Support & Feedback

Der Mindable-Tech-Tipp:

Die meisten Probleme lassen sich durch ein Ausloggen und wieder Einloggen lösen. Die Mindable App durchläuft dabei jedesmal ein Reset. Das bedeutet aber nicht, dass bisherige Eingaben gelöscht werden, diese bleiben natürlich erhalten.

Falls das nicht hilft:

Sollte das nicht helfen oder Sie andere technische Probleme haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden. Nutzen Sie hierfür bitte die Feedback Funktion in den Einstellungen der Mindable App oder schicken uns eine E-Mail an support@mindable.health. Wir kümmern uns so bald wie möglich um Ihr Anliegen.

Ihr Feedback trägt grundlegend dazu bei Mindable zu verbessern. Wir freuen uns daher über jede Rückmeldung.

Durch Ihr wertvolles Feedback können wir unser Produkt maßgeblich verbessern und bestmöglich an die Bedürfnisse unserer Nutzer:innen anpassen.

Nutzen Sie hierfür entweder die Feedback Funktion in den Einstellungen der Mindable App oder schreiben Sie eine E-Mail an fachkreise@mindable.health

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

Nein. Mindable ist bedarfsorientiert, nutzerfreundlich und intuitiv gestaltet. Technische Kenntnisse über die alltägliche Bedienung eines Smartphones und Apps im Allgemeinen hinaus, sind nicht erforderlich.

Zur Nutzung von Mindable wird ein funktionsfähiges Smartphone oder Tablet-PC mit Internetzugang benötigt.

Die Mindable-App kann mit allen Smartphones/Tablets verwendet werden, welche die Betriebssysteme iOS12 und größer, sowie Android 6 (API Level 23) und größer haben.

Zur Account-Erstellung wird eine gültige E-Mail-Adresse benötigt. Diese muss keinen Rückschluss auf Klarnamen und Identität beinhalten.

Lediglich während der Account-Erstellung und dem Login wird eine stabile Internetverbindung benötigt. Alle restlichen Funktionen sind auch offline verfügbar.