Im Verlauf einer Therapie kann es manchmal schwer sein den eigenen Fortschritt zu erkennen – besondern wenn sich die Dinge langsam und stetig ändern. Wir möchten unseren Nutzern helfen, ihre Erfolge und Ziele stets vor Augen zu haben. Deswegen soll es eine Visualisierung (z.B. Charakter) geben, die die Veränderung der Angst im Rahmen des Therapieverlaufs symbolisiert.

Deine Meinung ist gefragt

Welche Metaphern kommen dir in den Sinn, wenn du an das Thema Ängste überwinden bzw. Heilung denkst? Wie verändert sich diese Visualisierung über die Zeit? Soll sie einen selbst oder die Angst an sich verkörpern?

 

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4 Comments

  • Eine mögliche Metapher wäre ein tief verwachsener, verwurzelter Wald, der sich immer weiter lichtet, um letzendlich eine kleine Wiese oder Lichtung zu offenbaren. So wird veranschaulicht, dass man von Ängsten, die vielleicht tief im Selbst liegen, “befreit” wird und so mehr Raum und Platz zur gesunden Persönlichkeitsoffenbarung hat, während man trotzdem versteht, dass sie “natürlicher” Teil von einem waren – so wie abgestorbener Biokompost zum Wachstum neuer Pflanzen verwendet wird. Außerdem könnte man dies relativ schön visualisieren.
    Alternativ, basierend auf einer ähnlichen Idee, könnte man dies auch (nur in der gegensätzlichen Richtung) mit einem angebauten Feld oder einem Wintergarten. Man entwickelt neue, gesündere Perspektiven und Methoden, mithilfe der “Wintergartenkuppel”, also im sicheren Umfeld, der Therapie.
    Mit ähnlichem Gedankengang gäbe es dann viele Varianten – ein altes Haus, welches renoviert wird, eine verlassene Straße, die sich mit Leben füllt.

    • Vielen Dank. Die Wald-Metapher finde ich sehr schön. Auch die Wintergartenkuppel ist ein schönes Detail, dass man gut benutzen kann. Ich versuche mal mit der Idee etwas zu experimentieren.

  • Ein Berg, der vor einem steht und unüberwindbar scheint – später dann bezwingbar und irgendwann ist man über den Berg.
    oder
    Schwere Hürden, die anstrengend sind, mit aller Kraft schafft man es “jede Hürde zu nehmen”
    oder
    Augen zu und durch (viele meiner Patienten mögen dies, obgleich es metaphorisch gemeinst ist, nicht im Sinne von Vermeidung)
    oder
    Undurchsichtiger, gefährlicher Dschungel (auch übertragbar auf Menschen, Tiere, unspezifische Bedrohungen und Ängste vor den Ängsten), der zu durchdringen ist und im Verlauf “kommt man da durch”

    Gruß, Thomas Landes, KJP

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